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14 Tage bis zur Abreise – Was ist noch zu tun?

Weltreise Abreise Vorbereitung Abflug Vorfreude
 
Die lange Zeit der Vorfreude mündet so langsam in die Tatsache, dass unsere Weltreise nun zur gegenwärtigen Wirklichkeit wird. Unglaublich, aber es sind nur noch 14 Tage bis unser Flieger abhebt. In den letzten Wochen und Monaten ist so viel passiert, seit wir wissen, dass wir auf Weltreise gehen wollen. Letzter Tag in der Uni, letzter Tag in der Arbeit, Kündigung der Wohnung und allen dazugehörigen Verträgen, Verkauf des Hausstandes, gesundheitliche Vorbereitungen ... ich könnte den restlichen Tag so weiter machen.

Aber jetzt geht es nicht um die Vergangenheit, sondern um die Frage, was beschäftigt uns eigentlich zwei Wochen vor der Abreise? Also genau jetzt?

Gerade die Wohnungsauflösung nimmt natürlich viel Zeit in Anspruch. Damit da etwas vorwärts geht, haben ein paar Sachen gepackt und waren zum ersten Mal auf einem Flohmarkt. Samstag früh, 6:15, stockdunkel in einem Parkhaus bei gefühlten -10 Grad. Klingt jetzt nicht so, als wäre das eine gute Entscheidung gewesen. War es aber doch, denn neben viel Spaß hat es uns zusätzlich auch etwas Geld für die Reisekasse gebracht.

Neben der Wohnungsauflösung haben wir aber auch noch ein paar andere Baustellen. Wer sich davon am wenigsten beeindrucken lässt, ist der Kalender, denn der zählt unaufhaltsam die Tage und Stunden nach unten.

Countdown läuft ...

Wohnung

Wenn man bedenkt, dass wir in 4 Tagen hier ausziehen, darf man sich unsere Wohnung grade nicht so genau anschauen. Hier herrscht das pure Chaos! :D

Einerseits wohnen wir hier ja noch ein paar Tage, andererseits wollen wir auch nicht alle Sachen auf den letzten Drücker zusammenpacken. Es ist ein schmaler Grad. Überall stehen Kisten. Dadurch, das wir viele Möbel schon verkauft haben liegt natürlich auch das, was vorher in den Möbeln war, jetzt frei im Raum herum.

Gleichzeitig haben wir auch unsere Backpacks noch nicht gepackt und wissen auch noch garnicht genau, was wir alles mitnehmen werden. Garnicht so leicht für 8 Monate zu packen!

  • Kisten packen
  • Rucksäcke packen
  • Auszug bewerkstelligen
  • Wohnungsübergabe
  • Ummeldung beim Einwohnermeldeamt (Pässe nicht vergessen!)
  • Nachsendeantrag bei der Post stellen


Gesundheit

Schon die letzten Wochen waren geprägt von Impfterminen bei Ärzten und Gesundheitsämtern. Schon verrückt, wenn man überlegt, was man sich da jedes Mal in den Körper schießt, aber wir sind der Überzeugung, dass es die richtige Entscheidung ist. Außerdem haben wir ja die richtige Krankenkasse gewählt und müssen die Kosten nicht selbst tragen. Die größte Herausforderung grade in der Jahreszeit ist, gesund zu bleiben, damit man auch geimpft werden kann.

  • Letzte Impfungen durchführen
  • Malariaprophylaxe besorgen (auch, wenn wir nicht vorhaben, sie zu nehmen)
  • Reiseapotheke einkaufen

  • Abschied

    Ganz schwieriges Thema! Tschüss sagen ist ja sowieso schon echt unangenehm, dann noch für diese Dauer... Natürlich wollen wir alle Familien und Freunde noch einmal sehen, bevor wir losdüsen. Schon alleine aufgrund der Distanzen zwischen unseren Familien nicht die einfachste Aufgabe, aber das wird. Von seinen Kollegen hat sich Christoph schon verabschiedet und vielen Freunden hier in Nürnberg haben wir auch schon "Auf Wiedersehen" gesagt. Der Rest folgt natürlich noch!


    So, wer also gedacht hat, wir liegen auf der faulen Haut, wie wir nicht mehr in die Uni und Arbeit müssen, der täuscht sich. Garnicht so erholsam, so eine Weltreiseplanung und -vorbereitung.

    Noch ein kurzer Blick in unsere Gefühlswelt: Was geht in dir vor so kurz vor der Abreise? Momentan fühlt es sich noch nicht wirklich so an, als wäre uns bewusst, dass wir für 8 Monate durch die Welt reisen werden. Es fühlt sich eher an, als würden wir in einen Urlaub nach Namibia starten. Könnte auch daran liegen, dass wir uns mit den anderen Reisezielen noch garnicht befasst haben, weil sie eben auch noch nicht anstehen. Wir haben es jetzt nicht einmal hinbekommen, vorzeitig unser Visum für Myanmar zu beantragen. Daliegt aber nicht an unserer Planlosigkeit, sondern daran, dass man frühestens drei Monate vor Einreise nach Myanmar das Visum beantragen darf und das wäre uns zu knapp geworden mit der Einsendung der Pässe etc. (Geht auch online, halt etwas teurer!)

    Das Bewusstsein, auf Weltreise zu gehen, kommt sicherlich erst während der Reise selbst. Die Vorfreude ist aber wirklich riesig und entschädigt tausendfach für die Planungen und Vorbereitungen.


    Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass so eine Weltreise echten Stress auflösen könnte. Kann sie sicherlich auch, aber wir haben wirklich so unfassbar viel Zeit, alles zu erledigen, dass wir noch garnicht das Gefühl hatten, irgendwie in Unruhe zu verfallen. Ok, die Geschichte mit den Impfungen hätte etwas langfristiger geplant sein können, aber auch das hat bisher super hingehauen.

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