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Kapstadt #1 – Planlos und hoch hinaus
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Es gibt sie. Diese Orte auf der Welt, an denen man sich ganz klein fühlt. An denen man in die Ferne starrt und zu verstehen versucht, wie Mutter Natur das wieder hinbekommen hat. Dieses Gefühl hatten wir zuletzt über den Victoria Fällen in Zimbabwe/Zambia, aber beispielsweise auch in der Halong Bucht im Vietnam oder auf dem Gunung Rinjani auf Lombok in Indonesien. Und diesmal vor dem Fish River Canyon, dem zweitgrößten Canyon der Welt (nach dem Grand Canyon).


Für uns stand ausnahmsweise nur eine kurze Distanz (200km) zur Bewältigung. Von Keetmanshoop ging es zum Hobas Camp, dem nächstgelegenen Aussichtspunkt zum Fish River Canyon.


Wer im Hobas Camp schlafen möchte, zahlt 190N$ pro Person und darf ich glücklich schätzen, ganz in der Nähe des Canyons zu übernachten. Sehen kann man ihn vom Camp aus allerdings nicht. Der Eintritt zum Canyon kostete 80N$ pro Person + 10N$ für unser Auto. Vom Hobas Camp aus sind es dann 10km, ehe man an die Aussichtsplattform fährt. Man fragt sich übrigens bis 200 Meter vor der Aussichtsplattform, wo denn bitte der Canyon sein soll. Doch kurz vor dem Parkplatz, ZACK!


Wahnsinn! Was für ein Anblick! Wir waren überwältigt!


Plötzlich breitet sich der Canyon wie ein Virus in der eigenen Wahrnehmung aus und nimmt die gesamte Optik für sich in Anspruch. Kurz nach der Aussichtsplattform geht es steil in die Tiefe und von dort in die Ferne.


Eine malerische Kulisse für ein umfangreiches Fotoshooting. Wenn man schon mal das Glück hat, in der Mittagszeit bei 35 Grad am Canyon fast alleine zu sein und sich dank des angenehmen Winds nicht tot zu schwitzen, muss man das schon ausnutzen!
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Wir hatten geplant, uns im Canyon Roadhouse – etwa 15km vom Hobas Camp entfernt – niederzulassen, doch das zweite Mal auf unserer Reise hieß es: Sorry, ausgebucht! Planänderung. Wir fahren langsam in Richtung der südafrikanischen Grenze und halten irgendwo, wo es uns gefällt. Kurz vor Grünau und damit etwa 200km zur Grenze bogen wir in die Goibib Lodge (100N$ pro Person) ein. Andrei, der Eigentümer empfing uns sofort mit offenen Armen. Es war ein herzliches Willkommen. Nach unserem ersten (!) Kaffee in Namibia ließen wir den zweiten Weihnachtsfeiertag mit einem gemütlichen Grillabend ausklingen.

Wie schon in Keetmanshoop verabschiedete uns ein sternenklarer Himmel in den Schlaf. Der nächste Schritt würde nun Südafrika sein.


Silvester in Kapstadt, daran hat sich nichts geändert und wir liegen voll im Plan! Ein Hoch auf uns!

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Fish River Canyon 19

2 Comments

  1. Hallo ihr Zwei,

    wir verfolgen ja eure Reise schon ein paar Tage.
    Absolut klasse Reisebericht !!
    Geile Bilder, die wirklich Spaß auf mehr machen!
    Wir liebäugeln ja auch schon mit Namibia, aber wenn wir uns so die Preise anschauen, dann braucht man doch ein gutes Budget, wenn man 6 Wochen bleiben will.

    Na mal schauen, was wir noch so finden.

    Euch noch viel Spaß auf der Reise und macht weiter so mit den Berichten !

    Liebe Grüße

    Bibo & Tanja

    • Christoph sagt:

      Hallo ihr beiden,
      Das freut uns wirklich. Namibia ist ein wundervolles Reiseziel und wir würden uns auch jederzeit wieder das Auto mieten. Man ist einfach flexibler! Dadurch kostet es natürlich etwas mehr aber unser Reisebudget ist auch sehr beschränkt. Wir gehen so gut wie nie essen, kaufen günstig ein und campen so günstig es geht. Vergleichbar mit Südostasien wird es aber nicht werden, leider ?
      Viele Grüße und haltet weiter an Namibia fest ??
      Grüße Nira und Christoph

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