Weltreise_Backpacking_Südafrika_Kapstadt
Kapstadt #2 – Am Besten zu Fuß
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Kapstadt #4 – Ein Tag Zugabe, der sich gelohnt hat
8. Januar 2017
Kapstadt ist nicht nur Citylife und Tafelberg. Wenn man in Kapstadt ist, will man es auch nicht verpassen, die vielen Highlights vor der Stadt zu sehen. Für uns stand an Tag drei eine ausgiebige Rundfahrt rund herum um die Halbinsel (Peninsula) Kapstadts an. Natürlich mit dem eigenen Auto und natürlich ohne vorherige Planung.

Gleich früh nach dem Früchte-Frühstück ging es nach Muizenberg, einem kleinen Vorörtchen, an der gegenüberliegenden Seite des Camps Bay. Also am Indischen Ozean und damit nicht so kalt. Wundert euch nicht, wenn das mit der Orientierung etwas schwerfällt. Die vielen Ozeane, Viertel und Straßen. Da kommt man schon mal durcheinander. Macht nichts, denn schön sind sie alle. Man kann also nichts falsch machen!
In Muizenberg stehen diese witzigen bunten Strandhütten. Normalerweise tummeln sich hier auch ganz viele Surfer. Kapstadts Wellen gehören nämlich zu den besten Surfspots auf der Welt. Grade war wohl nicht die Saison dafür.

Wir wollten auch unseren traditionellen Capetown-Coffee nicht missen und so ging es weiter nach Kalk Bay in ein kleines, gemütliches Café direkt an einem Bahngleis, aber dafür mit Blick aufs Meer.

Kalk Bay ist ein total uriges Fischerdorf, das viele schöne Antiquitätenläden, Boutiquen und Shops bereithält. Super zum Schlendern und Bummeln.
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Nach der gemütlichen Zeit am Kalk Bay wurde es am Boulders Beach wieder etwas hektisch, denn hier leben die berühmten Brillenpinguine. Also ja, sie leben hier, aber ihr Lebensraum wird durch einen sehr touristischen Park geschützt, denn die Tiere stehen auf der roten Liste. Gut, dass sie geschützt werden!

Die Pinguine sind suuuper süß, es waren jede Menge in guter Laune, um die Leute zu unterhalten. Insgesamt war es dort aber wirklich extrem touristisch, sehr, sehr viele Menschen. Das hatte mehr etwas von Zoo, obwohl die Pinguine nicht eingesperrt waren. Wir liefen über Holzstege an den Strand heran, wo die Tiere stehen, liegen, schwimmen und sich sonnen. Noch dazu war der Preis mit 70 Rand pro Person nicht gerade aus der Kategorie Schnäppchen.

Am Seaforth Beach, eine Abzweigung eher kommen hin und wieder auch Pinguine vorbei, deutlich weniger, aber wenn man etwas Glück hat, kann man sie hier kostenlos sehen. Und ohne die Massen von Menschen.
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Dann ging es weiter in den Süden. Bis es nicht mehr weiterging. An den Ort, auf den wir uns schon freuen, seit wir wissen, dass wir nach Kapstadt wollen.

Das Kap der guten Hoffnung und Cape Point!

Sozusagen das Ende Afrikas und gefühlt das Ende der Welt. Ab hier kommt nichts mehr. Nur noch die Antarktis.

Halt Stopp, Ferienzeit. Das klang jetzt alles so reibungslos. Wir mussten aber noch ein paar Minuten am Eingangstor des Nationalparks warten und 135 Rand pro Person abdrücken, bis wir auf das Gelände fahren durften. Das hätte kosten können, was es wollte, wir hätten es wohl bezahlt! Wir erfuhren schon hier am Gate, dass alle Parkplätze am Cape of Good Hope belegt seien. Da muss ja wieder die Hölle los sein.


War es aber gar nicht. Wir waren natürlich nicht alleine aber Nachmittag scheint eine gute Zeit zu sein, um hierherzufahren. Dann fuhren wir über den letzten Hügel, ehe nichts mehr kam. Außer Meer. Und die Aussicht auf den südwestlichsten Zipfel Afrikas. Hier treffen Atlantik und Indischer Ozean aufeinander. Und natürlich wir, auf einen der spektakulärsten Orte unserer Afrikareise. Also Finger stillhalten und Fotos ab...!
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Also eins ist mal klar. Wer nach Kapstadt kommt, der MUSS hier einfach runterfahren. Das kann man nicht verpassen. Jetzt war ja noch der 31.12. In Kapstadt gibt es kein organisiertes Feuerwerk, aber ganz verschlafen wollten wir den Wechsel in das Jahr 2017 auch nicht. Über den berühmten Chapmans Peak, eine der schönsten Straßen der Welt auf der anderen Halbinsel-Seiteging es rauf nach Hout Bay, um den Sonnenuntergang zu genießen. Das gehört einfach schon fest zum Tagesablauf dazu. Die sind hier in Afrika aber auch einfach immer herrlich schön!
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Als es dunkel war, fuhren wir hoch auf den Signal Hill, um von dort aus ins nächste Jahr 2017, in unser Reisejahr zu starten. Diese Idee hatten wir aber absolut nicht exklusiv. Dort oben war das volle Chaos und wir mit unserem 40-Tonner mittendrin. Rechts am Abgrund standen bereits überall Autos, von oben wollten Autos wieder nach unten und wir wollten im selben Moment nach oben. Normalerweise hätte man gesagt, auf der Straße kommen schon zwei Autos kaum aneinander vorbei, so waren es eben drei Fahrzeugreihen. Es hat einige Stunden gedauert, aber um kurz vor 22:00 hatten auch wir unseren Stellplatz. Wir hätten eh nicht gewusst, was wir die Stunden bis Neujahr machen sollen, so gesehen war es dann doch unterhaltsam.


Vorne an der Waterfront gab es zum Beschluss dann ein schönes Feuerwerk. In der Stadt selbst flogen einzelne Raketen in den Himmel und die Autos hupten munter durch die Straßen.

Willkommen in 2017! Du wirst unser Jahr!

4 Comments

  1. Sabine Reichel sagt:

    Einfach traumhaft eure Bilder….und die Geschichten/Infos dazu!

  2. Monika Lung sagt:

    …ich bin echt geflash ….von der Vielfalt dieser traumhaften Fotos..von den lebendigen Berichten die ihr da zusammenstellt… und von der unglaubliche Arbeit die ihr Euch sicher damit macht…ich bin euch sehr dankbar, dass ich so die Möglichkeit hab und ein bisschen „mitreisen“ kann..meega <3

    • Christoph sagt:

      Ach Mama du bist echt süß ?
      Wir können ja nicht sagen wir machen einen Blog zu unserer Reise und dann nur zwei Fotos und drei Sätze posten ?
      Es macht außerdem irre Spaß über die ganzen Erlebnisse zu schreiben und es ist auch für uns wie ein großes Tagebuch, wenn wir zurück sind
      Viele liebe Grüße Christoph

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