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Kapstadt #3 – Peninsula-Tour und Silvester am Signal Hill
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Geisterstunde auf der Kolmanskuppe bei Lüderitz
10. Januar 2017
Ursprünglich hatten wir uns überlegt, am Neujahrsmorgen wieder in Richtung Namibia zu fahren. Aber warum eigentlich schon so früh wieder gehen? Macht keinen Sinn, zumal wir noch eine offene Rechnung mit dem Lion’s Head hatten. Da mussten wir definitiv noch hoch wandern. Naeema hat sich gefreut. Ihr Zimmer war noch verfügbar. So blieben wir einfach spontan einen Tag länger. Und das sollte sich noch richtig lohnen.


Wir gönnten uns eine ordentliche Mütze voll Schlaf und als wir langsam in die Gänge kamen, klingelte Stephanie aus Düsseldorf an Naeema’s Türe. Sie war halb-beruflich in Kapstadt unterwegs und hatte sich für eine Nacht ebenfalls bei Naeema eingebucht.


Wir waren sofort auf einer Wellenlinie und sind kurzerhand gemeinsam in die Stadt gefahren. Lion’s Head erklimmen! Wir wussten, dass es hinauf zum Lion’s Head unterschiedliche Routen gibt, aber ewig mit dieser unübersichtlichen Map herumschlagen... Keine Lust! Also einfach wieder drauf los, kann ja nur nach oben gehen. So oder so.


Unweit von dem Parkplatz, an dem wir am Abend zuvor noch auf den Jahreswechsel hingefiebert hatte, stellten wir unser Auto ab und marschierten zusammen los. Schon nach wenigen Metern war die Aussicht überragend. In der vollen Nachmittagshitze sahen wir den entgegenkommenden Leuten schon an, dass es kein Kindergeburtstag werden sollte, ganz hoch zu kommen!

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Besonders schön war, dass uns fast durchgehend der Tafelberg zu unserer Seite auf dem Weg nach oben begleitete. Die Aussicht war aufgrund des tollen Wetters auch wirklich hervorragend.
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Je weiter wir nach oben kamen, um so steiler wurde auch der Anstieg. Es ist kein Ding der Unmöglichkeit, dort hoch zu gelangen. Überhaupt nicht. Man sollte nur ausreichend Wasser mitnehmen! Nach dem Spazierstück kam dann eine Passage mit Ketten, Leitern und Griffen, die es zu erklimmen galt. Da kamen Niras Erinnerungen aus dem Klettersteig zu Hause hoch.

Es gibt aber wie gesagt auch einen alternativen Weg, der um die Kletterpassage herumführt.
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Das letzte Stück bis auf den Gipfel ist noch einmal etwas kernig, aber machbar. Da muss dann auch wirklich jeder durch, der ganz oben sein möchte. Viele hohe Steine und Stufen. Aber sehr zu empfehlen, denn die Belohnung kommt sofort, wenn man den Gipfel erreicht hat. Eine Million kleine schwarze Mücken. Spaß beiseite! Die waren zwar auch am Start, aber auch das konnte die wahnsinnige Aussicht von dort oben nicht zerstören. Jetzt wissen wir, warum viele den Lion’s Head als den schönsten Platz in Kapstadt bezeichnen. Darum nämlich:
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Absolut zurecht! Auch wir fanden es hier oben absolut traumhaft. Die Aussicht, der Rundumblick und vor allem die Ruhe. Natürlich muss man auf den Tafelberg, wenn man in der „MotherCity“ ist. Auf dem Lion’s Head ist es aber viel ruhiger, viel weniger Menschen, die Aussicht auf die Stadt mit dem Tafelberg ist atemberaubend und schon der Aufstieg ist ein Erlebnis. Uns hat es hier wirklich besser gefallen.


Nach dem Abstieg ging es rüber auf den Signal Hill. Wir hatten uns ein kleines Essen mitgenommen und machten ein gemütliches Picknick mit herrlicher Aussicht. Stephanie war vor 17 Jahren das erste Mal in Kapstadt und an ihrem ersten Tag genau hier, auf dem Signal Hill bei einem Glas Wein. „Sieht noch genauso aus, wie damals!“

Nach all der Anstrengung wollten wir uns EIGENTLICH bei einem kühlen Windhoek Lager (außer für den Fahrer natürlich) an den Camps Bay setzen. Doch wer auf den vorherigen Fotos dachte, dort war viel los... Nein! An diesem Tag war viel los. Seeehr viel!
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Und? Gut aufgepasst? Etwas bemerkt?


Wieder kaum einer im Wasser! Da können nochmal 1.000 Menschen mehr stehen. Ins Wasser geht kaum einer! Eine herrliche Ironie. Ok, Planänderung. Sonnenuntergang in Richtung Chapman’s Peak am Vorabend war mega. Den wollten wir an unserem letzten Abend nochmal genießen, bevor es weiter nach Hout Bay ins Woodcutters ging. Denn, Zitat Naeema: „In Hout Bay müssen wir Fish & Chips essen“!
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Es war wirklich ein toller Tag. Stephanie war froh, dass sie uns getroffen hatte. Wir waren froh, dass wir Stephanie getroffen hatten. Es hat einfach super gepasst und wir hatten eine tolle Zeit.


Am nächsten Morgen war nach unserem letzten Früchte-Frühstück Abschied angesagt. Wir waren wirklich etwas wehmütig, weil wir die Zeit bei Naeema (Übrigens:30€-Gutschein bei Airbnb! )wirklich genossen haben. Sie ist ein herausragend herzlicher und hilfsbereiter Host. Wenn ihr nach Kapstadt kommt, dann könnt ihr gerne bei Naeema klingeln. Sagt ihr schöne Grüße von uns!
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