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Autokauf in Christchurch – Endlich wieder Roadtrip!
26. Februar 2017
Unsere Unterkunft: Peace Lanta Mansion (Klong Khong Beach)*- Große Zimmer mit gutem Wifi und Minibar, super Personal, gute Preise für Transfers und Aktivitäten


Essen/Trinken:

Mamas Resto am Long Beach – überragender Coconut-Lassie

Laanta@Lanta – Günstiges, kleines, süßes Café

Deja-Vue in Krabi

Die Bustüre öffnete sich. Krabi. Last Stop. Unser Nachtbus war nach 12h Fahrt pünktlich am Busbahnhof in Krabi angekommen. Die Sonne strahlte. Die warme Meeresluft drang umgehend in den Bus ein. Wir öffneten unsere Augen. Etwas verschlafen stellten wir fest:

Es ist soweit. Wir sind im Urlaub.


„Moment. Wo wart ihr denn die 2 Monate vorher, wenn ihr jetzt erst im Urlaub sein wollt?“


Wir werden jetzt keine wissenschaftliche Abhandlung über den Unterschied zwischen Reisen und Urlaub verfassen, keine Angst. Nur so viel: Reisen ist kein Erholungsurlaub, sondern nicht selten verbunden mit Planungen, langen Transportwegen und Wartezeiten. Und genau davon wollen wir jetzt Urlaub machen! Ein paar Tage den Backpack liegen lassen. Keine mehrstündigen Busfahrten. Kein Warten am Gate des nächsten Flugs. Keine Verhandlungen mit Taxifahrern. Keine nervigen Missverständnisse.


Achso. Bevor wir das machen konnten, haben wir der Dame am Taxi-Schalter noch klarmachen müssen, dass wir für die sechs Kilometer in die Stadt keine 300 Baht für ein Taxi zahlen werden. Das hat sie dann nach einigen Versuchen eingesehen und uns zu einem lokalen Sammeltaxi geschickt. 30 Baht pro Person! Das klingt schon besser.


Wir hatten eine Nacht als Zwischenstop in Krabi vorgesehen, um nicht den ganzen Weg von Bangkok nach Lanta auf einmal stemmen zu müssen. Außerdem wollten wir noch einmal mit dem Roller durch Krabi düsen. Sehen, ob sich der Ort in den letzten fünf Jahren verändert hat. Gibt es unser Guesthouse von damals noch? Den Nachtmarkt am Pier?

Und ja, alles wirkte wirklich vertraut. Die „Railay, Railay“-Rufe am Pier ebenso wie Straße, in der wir vor fünf Jahren gewohnt haben. Dasselbe Café an derselben Stelle, derselbe Buddha-Schrein auf dem Weg zum Hafen. Unsere Unterkunft in derselben Farbe an Ort und Stelle.

Ok, es ist keine zwanzig Jahre her, dass wir das letzte Mal hier waren und dennoch hat es uns ein warmes Gefühl bereitet. Irgendwie schön, zurückzukehren.


Wir wollten nun aber das Meer sehen. Wir fuhren nach Ao Nang. Endlich Salzwasser zwischen den Zehen spüren. Endlich!

Am Abend besuchten wir noch den Nachtmarkt am Pier. Hier hatten wir das erste Mal auf unseren Reisen hautnah festgestellt, wie gut und gleichzeitig günstig das Streetfood in Südostasien ist. Dazu die Atmosphäre, die Gerüche von frischem, aufgeschnittenem Obst, den leckeren Pancakes und dem BBQ.


Jetzt aber Urlaub!

Am nächsten Tag startete um 13:00 der Minivan nach Lanta. Die Fahrt war zwar äußerst holprig, beengt und unbequem, aber mit 300 Baht pro Person sogar günstiger, als die Fähre.

Nach zwei Stunden Fahrt ging es mit der Autofähre auf die Insel und von dort direkt zur Unterkunft.


Nachdem wir die Idee verworfen hatten, diese Woche auf zwei unterschiedliche Inseln aufzuteilen, hatten wir für Ko Lanta eine ganz klare Mission:

Erholen, erholen, erholen und richtig Energie tanken für die Reise nach Neuseeland.


Man kann rückblickend wirklich sagen, dass wir diesem Leitsatz wirklich vorbildlich nachgegangen sind. Wir hatten schnell eine gewisse Routine entwickelt, die hervorragend auf unsere Mission abgestimmt war:

Ausschlafen, Frühstücken, Strand, Mittagessen, Strand, Abendessen, Sonnenuntergang, Schlafen!

Bevor wir jetzt versuchen, Dir in Worten zu erklären, wie wir am Strand versucht haben den perfekten Moment beim Beachball zu knipsen, einer riesigen Heerschar von fliehenden Krebsen zu folgen oder der Sonne beim Untergehen zugesehen haben, machen wir das lieber in bildlicher Form:
Weltreise_Backpacking_Thailand_Lanta
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Weltreise_Backpacking_Thailand_Lanta
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Dazwischen brausten wir mit dem Roller, den wir uns gleich für die gesamte Zeit gemietet hatten, immer wieder über die Insel. Den Fahrtwind genießen. Frei sein. Rollerfahren in Südostasien ist einfach ein Highlight und immer wieder schön!
Unseren gesamten „Urlaub“ auf Ko Lanta zu verbringen, war die absolut richtige Entscheidung. Ko Lanta ist nicht so extrem überfüllt wie andere Inseln in Thailand und hat dennoch wunderschöne Strände. Auch wer aktiv sein möchte, kann das auf Ko Lanta tun, aber BITTE BITTE macht keins von diesen furchtbaren Elefanten-Treks.


Thailand, Urlaub und dann?

Auf unserer Reise geht es jetzt mit einem Abschnitt weiter, auf den wir uns ganz extrem freuen. Das nächste Kapitel unserer Reise wird in Neuseeland geschrieben! Dafür sind wir mit dem Nachtbus von Ko Lanta nach Kuala Lumpur gefahren. Die Fahrt hat inklusive extremer Wartezeiten 23h gedauert, war aber mit 1.200 Bht pro Person völlig konkurrenzlos. In Kuala Lumpur verbrachten wir drei Tage, bis unser Flieger nach Auckland abgehoben ist.


Wir werden über Kuala Lumpur keinen eigenen Beitrag mehr schreiben. Wir haben die meiste Zeit aber genutzt, um erste Pläne für Neuseeland zu schmieden. Wir waren auch wieder bei den Petronas-Towers, die uns schon 2014 richtig beeindruckt haben.

Zwei Dinge, die uns absolut geflasht haben in KL wollen wir Dir aber auf keinen Fall vorenthalten.


Das erste ist unser Hostel! Ja genau, unsere Unterkunft. Das Dreamville Hostel* ist das beste Hostel, in dem wir je geschlafen haben. Das Hostel versteht sich mehr als Wohngemeinschaft, es gibt Doppelzimmer und Schlafsäle. Es ist perfekt gelegen, um das Stadtzentrum zu erkunden. Das Beste ist aber einfach die familiäre Atmosphäre und sein junger Besitzer. Ein so heftiges Maß an Gastfreundlichkeit haben wir noch nie erlebt.

Selbst als wir früh um 6:00 ins Hostel gekommen sind und ihn gerade aufgeweckt hatten, hat er uns beiden ein Zimmer im Schlafsaal gegeben, obwohl wir noch keine Nacht gebucht hatten.

Jeder Gast kann KOSTENLOS eine vollausgestattete Küche nutzen, mit Toaster (inkl. Toast), Kühlschrank und Herd. Es gibt eine Sofaecke mit Netflix, viele Sitzmöglichkeiten. Überall hängen Fotos und persönliche Widmungen von Gästen. Einen total schönen Moment erlebten wir quasi live mit, als das Hostel von booking.com mit einem Award ausgezeichnet wurde (Bewertung: 9.2). Wenn Du mal nach Kuala Lumpur kommst, dann mach dir gerne selbst ein Bild.


Nummer zwei ist die Helipad Bar. Die Bar ist genau das, war ihr Name vermuten lässt. Eine Bar auf einem Helikopterlandeplatz im 34. Stock. Übrigens: Völlig ohne Verglasung, ohne Schutzzaun etc. Ein einfaches Stoff-Band trennt den Abgrund hier von deinem Sitzplatz. Tagsüber landen hier die Helis, ab 17 Uhr ist alles für den perfekten Sundowner vorbereitet. Absolut genial! Der Hammer neben dem Erlebnis an sich ist natürlich die Aussicht.

Wer auf den Landeplatz möchte, muss sich unten in der Bar ein Getränk kaufen. Das ist nicht ganz billig (22 MYR für ein Tiger-Beer), aber deutlich günstiger als alternative Skybars im Umkreis. Zudem brauchts keinen luxuriösen Dresscode (okay ab 21Uhr müssens bei Männern lange Hosen und geschlossene Schuhe sein) und der Eintritt ist for free.


Ein cooles Erlebnis und der perfekte Abschluss. Jetzt sind wir wirklich so gespannt auf die nächste große Unbekannte auf unserer Reise. Gespannt und voller Vorfreude!

Neuseeland wir kommen!

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